Brüder Grimm Debattierclub Marburg zu Gast beim Saggsn-Masders in Dresden

Am 28. und 29.04. 2012 lud die Dresden Debating Union anlässlich ihres zehnjährigen Clubjubiläums zum 1. Saggsn-Masders ein. Wir waren hierbei mit zwei Teams vertreten: “Marburg Tischlein deck dich” bestehend aus Hannah Söffing und Sven de Causemaecker sowie einem Berlin-Marburger Mixed-Team “DT-Freunde”, in dem ich mit meinem Berliner Schulfreund Alex Hans zusammen redete. Beflügelt durch die Jurierung des Finals eine Woche zuvor bei den Regionalmeisterschaften in Jena, begleitete Philip Schröder als Juror.

Weil das Turnier am Samstag erst um 13 Uhr begann, fuhren wir erst am Samstagmorgen in Marburg los und trafen dann in Dresden mit Alex zusammen, bevor das Masders mit einem Team-Cap von 20 Teams auch sogleich begann. In der ersten Vorrunde, in der das Thema “Dieses Haus würde Sächsisch verpflichtend als Fremdsprache an sächsischen Hochschulen einführen” debattiert wurde, konnten beide Marburger Teams einen hervorragenden Turnierstart hinlegen: Hannah und Sven in der Schließenden Opposition sowie Alex und ich in der Schließenden Regierung konnten die Debatte jeweils für uns entscheiden.

Die nächste Debatte zum Thema “Dieses Haus würde alle Kinder nach der Geburt vertauschen” versetzte uns dann leider einen erheblichen Dämpfer: In zwei starken Räumen belegten sowohl “Marburg Tischlein deck dich” (Schließende Regierung) als auch die “DT-Freunde” (Eröffnende Opposition) leider nur den 4. Platz und konnten keine weiteren Punkte sammeln.

Die dritte Vorrunde mit dem Thema “Diese Haus fordert eine Kulturflatrate” verlief dann wieder erfolgreicher für unsere beiden Teams. Hannah und Sven konnten sich in der Eröffnenden Opposition in einer Debatte mit sehr absurdem Antrag den 2. Platz sichern, während Alex und ich die Debatte in unserem Raum aus der Eröffnenden Regierung heraus für uns entscheiden konnten und mit vielen Theaterbeispielen sogar unserem Teamnamen alle Ehre machten.

Am Sonntagmorgen wurde dann die 4. und letzte Vorrunde ausgetragen, vor der beide Marburger Teams sich noch Hoffnung auf den anschließenden Finalbreak machten. In dieser Runde wurde das Thema “Dieses Haus würde auch dem Bundestag das Initiativrecht für Auslandseinsätze der Bundeswehr zubilligen” debattiert. “Marburg Tischlein deck dich” (Eröffnende Regierung) konnte sich hierbei erneut 2 Punkte für den zweiten Platz in der Debatte sichern, während die “DT-Freunde” leider denkbar knapp hinter den späteren Finalteams aus Berlin und Mainz nur auf dem 3. Rang landeten. Mit jeweils 7 Punkten nach 4 Vorrunden haben beide Teams den Finaleinzug leider sehr knapp verpasst. Das Tab könnt ihr hier einsehen: https://docs.google.com/file/d/0Bx-WvuMQdoQZck1GaGhkemNsQjQ/edit

Vor der Finaldebatte wurde den interessierten Turnierteilnehmern eine Führung durch die Dresdner Altstadt angeboten und so bestaunten wir bei sommerlichen Temperaturen die Frauenkirche, das Residenzschloss, die Semperoper und weitere tolle Sehenswürdigkeiten. In der anschließenden Finaldebatte zum Thema “Dieses Haus würde illegalen Einwanderern Amnestie gewähren” wurde Philip für seine hervorragendes Jurieren belohnt und wurde von den Chefjuroren zum Hauptjuror dieses Finals ernannt. Gemeinsam mit Patrick Ehmann (CJ), Marietta Gädecke (CJ), Simeon Reusch (CJ), Juliane Mendelsohn und Jonathan Scholbach kürte er Georg Sommerfeld und Bruno Davids aus Berlin in der Schließenden Opposition zum Siegerteam dieses Finals. Georg Sommerfeld wurde vom Publikum zudem als bester Finalredner geehrt. Herzlichen Glückwunsch!

Vor der Heimreise machten wir uns noch einmal auf in die Dresdner Innenstadt, um das sonnige Wochenende gemütlich abzuschließen. Hierbei konnten wir uns bei wunderschönem Blick auf die Elbe dank eines tollen “Feierabend-Angebots” den Bauch noch einmal mit einer großartigen “Kuchen-Flatrate” vollschlagen, bevor wir schließlich den Heimweg antraten.

Hänsel und Gretel bei den Regionalmeisterschaften in Jena

Am vorletzten Aprilwochenende war Jena Gastgeber der mitteldeutschen Debattiermeisterschaften und natürlich durften die Marburger DebattiererInnen dort nicht fehlen. Am Samstag machten sich deshalb frühmorgens fünf Mitglieder des Brüder Grimm Debattierclubs Marburg auf, um in Jena ein spannendes Turnier zu erleben. Als einer der ersten Clubs trafen sie (zu früh) in Jena ein, dafür mussten sie aber auch nicht warten, um die beiden Teams „Marburg Hänsel“ (Frank Posch, Sabrina Göpel) und „Marburg Gretel“ (Tobias Kappey, Sven de Causemaecker) sowie Philip Schröder als Juror beim „Check-in“ zu melden. Für Kaffee und Tee war gesorgt, frisch konnte also in die vier Vorrunden gestartet werden. Neben Marburg waren auch Teams aus Mainz, Leipzig, Magdeburg, Halle und Frankfurt mit von der Partie. Chefjuroren waren hierbei Pauline Leopold und Patrick Ehmann.

Das Thema der ersten Vorrunde lautete, „Dieses Haus würde den staatlichen Denkmalschutz abschaffen“, wobei Marburg Hänsel als Schließende Opposition knapp hinter den Zweitplatzierten auf Platz drei landete und sich somit einen Punkt sicherte, Marburg Gretel belegte in der ersten Debatte leider nur den 4. Platz und konnte somit keine Punkte sammeln.

Nach einer kurzen Pause ging es sogleich weiter mit der zweiten Vorrunde zum Thema „Es gibt Länder, in denen eine Frauenquote für Vorstände existiert. Dieses Haus würde es Firmen aus Ländern, in denen es keine Frauenquote gibt, verbieten, sich auf öffentliche Ausschreibungen von Ländern mit Quote zu bewerben, solange sie die Quote nicht erfüllen.“ Für Marburg Hänsel war diese Runde leider wenig erfolgreich, sie landeten als Eröffnende Opposition auf Platz vier, Marburg Gretel aber konnte diese Debatte für sich entscheiden und 3 Punkte einfahren.

Nach der Mittagspause, in der sich die DebattiererInnen mit Brötchen und Obstsalat reichlich stärken konnten, ging es weiter mit der dritten Vorrunde. Diese wurde unter dem Thema „Dieses Haus würde die Medienberichterstattung über Amokläufe einschränken“ ausgetragen. Für Marburg Hänsel auf der Eröffnenden Regierung war diese Runde ein Erfolg, sie erkämpften sich Rang eins und somit drei weitere Punkte, Marburg Gretel vertrat ebenfalls die Eröffnende Opposition und belegte den 3. Platz in dieser Debatte.

In der vierten und letzten Vorrunde wurde das Thema „Wenn ein Schiff ein EU- Waffenembargo zu brechen droht, würde dieses Haus es allen Ländern erlauben, dieses Schiff mit Gewalt aufzuhalten“ debattiert. Marburg Hänsel schaffte es als Schließende Opposition leider erneut nur auf Rang vier, Marburg Gretel im gleichen Raum auf Platz drei.

Nach abgeschlossenen Vorrunden hieß es für die geschafften Debattierer erst einmal: ab zum Essen in ein Lokal mit reichlich leckerem Buffett. Nach anregenden Tischgesprächen und viel erheiternden Worten wurde nun dort auch gleichzeitig mit den Nord- und Süddeutschen Regionalmeisterschaften der Break für das Halbfinale verkündet. Die Marburger Rednerteams schafften es bedauerlicherweise nicht, eine Runde vorzurücken, dafür hatte aber Philip als Juror brilliert und durfte am Sonntag das Halbfinale jurieren. Den Abend ließ man, nachdem das Gepäck in das örtliche Youth Hostel verfrachtet war, noch in einer Bar und anschließend auf einer studentischen Party in einem Club unter den Straßen Jenas ausklingen.

Pünktlich am nächsten Morgen fand dann das Halbfinale statt, dieses zum Thema „Dieses Haus würde es Leuten erlauben, Fotos oder Filmaufnahmen von Kunstwerken und Performances als eigene Kunst zu bezeichnen und auszustellen“. Dieses Halbfinale schlossen zwei Magdeburger Teams, Mainz Anton und das Frankfurter Team erfolgreich ab und schafften somit den Break ins Finale. Auch unser Marburger Juror Philip konnte erneut überzeugen und schaffte den Sprung ins Finale Das am Nachmittag stattfindende Finale, zu dem zusätzlich zum Siegpokal auch ein Pokal für die beste Finalrede einer Ehrenjury zu gewinnen war, fand statt zu dem Thema „Dieses Haus glaubt, Gerichtsprozesse sollten in Bild und Ton aufgezeichnet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden“. Das Mainzer Team mit Daniil und Andrea gewann auf der Eröffnenden Opposition diese Debatte, Robert Epple aus dem Frankfurter Team gewann den Preis für die beste Finaldebatte. Nach einem langen Wochenende mit vielen Reden und vielen lehrreichen Feedbacks und Gesprächen kehrten die Marburger am Sonntagabend in die Stadt an der Lahn zurück und freuen sich schon jetzt wieder auf das nächste Turnier.

Verfasst von Sabrina Göpel

Turnierbericht zur ZEIT-Debatte Magdeburg

Am zurückliegenden Wochenende fand die dritte ZEIT-Debatte der Debattiersaison 2011/ 2012 in Magdeburg im Format OPD statt. Wir waren in einem starken Teilnehmerfeld hierbei mit den Teams “Marburg Schneeweißchen” (Jöran Beel, Hannah Söffing und Philip Schröder) und “Marburg Rosenrot” (Tobias Kube, Benedikt Kunz und Sebastian Wamser) vertreten, während Tobias Kappey und Dominik Vietz uns als Juroren begleiteten.

Zum Thema “Soll es einen Mindest-BMI für Models geben?” fand am Freitagabend nach einigen Verzögerungen auch sogleich die erste Vorrunde statt, in der dem Team “Marburg Rosenrot” ein hervorragender Start in das Turnier geglückt ist: In einer insgesamt sehr guten Debatten konnten wir uns – die Regierung vertretend -l etztlich denkbar knapp mit 252:249 Punkten gegen das Team  des AFA Wien durchsetzen. Sebastian hielt hierbei eine wunderbare Schlussrede, die von den Juroren mit 50 Punkten bewertet wurde. “Marburg Schneeweißchen” hingegen musste sich in der Opposition leider dem sehr starken Berliner Team BDU B mit 199:240 geschlagen geben. Philip Schröder konnte jedoch als Schlussredner vor allem dank hervorragender Kontaktfähigkeit ebenfalls mit 47 Punkten ein sehr gutes Einzelrednerergebnis erzielen.

Nachdem auf der Kneipentour am Freitagabend die Teams mit dem größten Durchhaltevermögen und den meisten Kneipenbesuchen ermittelt wurden, fanden am Samstag dann drei weitere Vorrunden statt. In der  zweiten Vorrunde traten Jöran, Hannah und Philip  zum Thema “Sollen Steuererklärungen öffentlich gemacht werden?” als fraktionsfreie Redner an und erreichten zusammen 126 Punkte. “Marburg Rosenrot” trat in dieser Debatte als Opposition gegen ein Team aus Jena an. Hier konnten wir uns zwar erneut knapp die Debatte für uns entscheiden, erlebten jedoch mit nur 207 Punkten nach der starken Leistung vom Vorabend einen erheblichen Dämpfer.

Die dritte Vorrunde stand dann im Zeichen unseres heutigen Geschichtsverständnisses und beleuchtete die Frage: “Soll die DDR offiziell zum Unrechtsstaat erklärt werden?”. “Marburg Schneeweißchen” konnte sich in der Regierung hierbei mit 196:163 Punkten deutlich gegen ein Münchener Team durchsetzen, während Benedikt, Sebastian und ich als freie Redner antraten und zusammen 143 Punkte sammelten.

In der vierten und letzten Vorrunde zum Thema “Soll die private Rentenversicherung abgeschafft werden?” traten Jöran, Hannah und Philip erneut als freie Redner an, nachdem sie den “Mini-Break” leider knapp verpassten, und erreichten gemeinsam 127 Punkte. Unser zweites Team vertrat in der letzten Vorrunde erneut die Opposition und konnte sich hierbei mit 209:199 gegen ein Team aus Hamburg durchsetzen, hatte damit dann aber leider endgültig keine Chance mehr, ins Halbfinale einzuziehen. Nach vier starken Reden hatte Sebastian noch die Chance zum Halbfinaleinzug als freier Redner, jedoch entschied das Losglück letztlich für Lukas Windhager aus München.

Am Samstagabend fuhren wir mit allen Turnierbeteiligten nach gemeinsamem Kneipenbesuch in einen Magdeburger Club, wo eine der besten Debattierparties stattfand, die wir bisher erlebt haben. Da wir uns entsprechend des St. Patrick’s Day die Gesichter mit grüner Farbe angemalt hatten und damit eine starke Teamline verkörperten, wurden wir von den Magdeburgern auf der Party dafür auch entsprechend belohnt…

Am Sonntag erlebten wir dann ein spannendes und knappes Halbfinale, in dem sich zwei Berliner Teams gegenüberstanden. In diesem Lokalderby zum Thema ”Sollen Gebäude, die seit über einen Jahr leerstehen, zur allgemeinen Nutzung freigegeben werden?” setzten sich Hauke Blume, Niels Schröter und Kai Dittmann in der Regierung sehr knapp gegen Georg Sommerfeld, Matthias Winkelmann und Johannes Häger durch. Das zweite Halbfinale bestritten Mainz Anton (Daniil Pakhomenko, Andrea Gau, Willy Witthaut) und Wortgefechte Potsdam (Robert Pietsch, Matthias Hamann und Jana Bachmann), wobei die  Mainzer als bestes Team nach den Vorrunden die Nase vorn hatten.

Im Finale zum Thema “Sollen Politiker und Diplomaten generell keine Immunität mehr genießen?” boten die Teams den zahlreichen Zuschauern im Magdeburger Rathaus dann eine teils sehr hitzige Debatte, die die Mainzer am Ende mit 9 Punkten Vorsprung für sich entscheiden konnten. Da Andrea sich mit diesem Mainzer Sieg selbst ein tolles Geburtstaggeschenk machte und Willy von der Ehrenjury zudem als bester Redner des Finals gekürt wurde, hatten die drei wahrlich allen Grund zum Feiern.

Wir gratulieren den Mainzern ganz herzlich zu ihrem Erfolg und bedanken uns beim Debattierclub Magdeburg für die Organisation dieser tollen ZEIT-Debatte!

Marburg beim Berliner Punk-Turnier

Dieses Wochenende (21.-22. Januar) richtete die Berlin Debating Union das fest etablierte Berliner Punk-Turnier aus, das im British Parliamentary Style (BPS) ausgetragen wurde. Eingeladen waren, neben erfahrenen Rednern, insbesondere Neulinge der Debattierszene. Entsprechend waren  die teilnehmenden Clubs ermutigt, gemischte Teams an den Start zu bringen. Der Debattierclub Marburg schickte 5 Teams, bestehend aus David und Felix, Philip und Ruben, Benedikt und Tobias, Hannah und Benjamin, Tobias und Sabrina, und Yves als Juror. Zu einem Frankfurter-Marburger Mixed Team trug Claudio bei. Bei 44 Teams aus ganz Deutschland waren wir also bestens vertreten.

Da wir bereits Freitagabend in Berlin anreisten hatten wir die Gelegenheit, das Finale des Berliner Einladungsturniers zu erleben, in welchem einige der besten Redner der deutschen Debattierszene antraten. Die Unterbringung erfolgte bei den beiden freundlichen Berliner DebattiererInnen Annette und Alex. Vielen Dank noch einmal für die Gastfreundschaft an dieser Stelle!

Das Turnier umfasste vier Vorrunden, ein Halbfinale und ein Finale. Unsere Teams machten einen tollen Job und so scheiterten zwei nur knapp am Einzug ins Halbfinale. Insbesondere unsere Neulinge waren erfolgreich. Felix und David verpassten nur knapp den Break und Philip schaffte es unter die besten Novice-Redner. Wir alle erlebten ein sehr faires und lehrreiches Turnier in äußerst entspannter Atmosphäre.

Das Highlight des Turniers war die Party am Samstag bei Matthias, die eine lange Nacht mit vielen Drinks und wenig Schlaf mit sich brachte. Wir bedanken uns bei allen Organisatoren, Juroren, Helfern und unseren Gastgebern für das Ermöglichen dieses einmaligen Turniers und freuen uns schon auf das nächste Mal in Berlin.

Verfasst von Claudio Zeitz

Turnierbericht der ZEIT-Debatte in Hamburg vom 13.-15.01.2011

Am vergangenen Wochenende fand in Hamburg die erste ZEIT-Debatte des neuen Jahres statt und hatte für alle Beteiligten viele tolle Ereignisse zu bieten. Claudio Zeitz – frisch von einem Auslandsaufenthalt in den USA zurückgekehrt -, Tobias Kappey und Tobias Kube traten hierbei als Team Marburg Rotkäppchen an, während uns Jöran Beel als Juror und wunderbarer Zimmergenosse begleitete.

Am Freitagabend fand dann sogleich die erste Vorrunde zum Thema “Sollen Rentner zu einem Bundesfreiwilligendienst verpflichtet werden?” statt, in der wir uns – die Regierung vertretend – leider sehr deutlich mit 172 zu 209 gegen das Team aus Tübingen geschlagen geben mussten. Die nächste Debatte am Samstag morgen zum Thema “Soll der 09. November ein Nationalfeiertag werden?” konnten wir dann aus der Opposition heraus mit 195 zu 187 Punkten knapp für uns entscheiden, bevor wir in der 3. Vorrunde dann als freie Redner in verschiedenen Räumen an den Start gingen. Hier lautete das Thema “Brauchen wir eine gemeinsame europäische Asyl- und Migrationspolitik?” und wir erzielten 46,36 und 47 Punkte.

Da wir den “kleinen Break” leider denkbar knapp verpassten, traten wir auch in den letzten beiden Vorrunden noch einmal als freie Redner an und erreichten zu den Themen “Soll die Schuldenbremse auf Bundes- und Landesebene abgeschafft werden?” und “Sollen Menschen mit Prothesen weltweit an den regulären sportlichen Wettkämpfen teilnehmen dürfen, selbst wenn sie durch diese bevorteilt werden können?”  38,36 und 47 bzw. 48,41 und 46 Punkte. Jöran als Juror konnte ebenfalls einige spannende Debatten beobachten und freute sich über große Übereinstimmungen mit den anderen Juroren in der Bepunktung.

Am Sonntag konnten wir dann nach der Break-Verkündung und ausgelassener Party am Samstagabend noch ein großartiges Halbfinale zwischen Heidelberg Debating 2 und dem für Bremen startenden Mixed-Team Adams/ Werner/ Umscheid zum Thema “Soll die Forschung an allen deutschen Universitäten ausschließlich zivilen und friedlichen Zwecken dienen?” sehen. Nach der anschließenden Stadtführung bei traumhaftem Wetter wurde verkündet, dass sich im Finale zum auch von uns im Club kürzlich debattierten Thema “Soll das Amt des Bundespräsidenten abgeschafft werden?” zwei Heidelberger Teams gegenüber stehen sollten. Am Ende setzte sich aus der Opposition heraus das Team um Wiebke Nadler, Marion Seiche und Tom-Michael Hesse durch, während die Ehrenjury Florian Umscheid als besten Redner dieses Finals kürte.

Wir gratulieren allen Siegern und danken den Hamburgern (und den Kielern!) für die Ausrichtung dieses tollen Turniers!